Medienforum der freien Presse 2026: mybreev Business Development-Team in Berlin dabei
Es sind entscheidende Zeiten: Für Medien, für die Presse, für zukunftsträchtige Geschäftsmodelle. Der neu gewählte MVFP-Vorstandsvorsitzende **Lars Joachim Rose** fasste es kurz und klar zusammen: „Um Vielfalt und publizistische Qualität zu sichern, müssen Verlage ihre Interessen gegenüber Märkten und Politik geschlossen vertreten – und zugleich noch stärker kooperieren.“
Lars Joachim Roses Vorgänger, der langjährige Vorstandsvorsitzende Philipp Welte, hatte zuvor ein eindringliches Statement abgegeben: „Wenn die ökonomische Basis der Verlage weiter erodiert, gerät die demokratische Funktion des Journalismus in Gefahr.“
Medienforum der Freien Presse in Berlin. Im Schatten des Brandenburger Tors, in Blickweite von Reichstag und Bundeskanzleramt. Und auch vor Ort: Das Business Development-Team von mybreev: Lisa Nicolaidis, Anastasiya Zhiu, Vlad Moyerer und Uwe Röniger.
Rund 230 Gäste aus Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten unter dem Leitmotiv "Vertrauen. Verlässlichkeit. Vielfalt." über die Zukunft der freien Presse.
Das Medienforum der freien Presse 2026 ist das zentrale Branchentreffen des MVFP und versammelte in Berlin 230 Teilnehmer zu Keynotes, zwei Fachforen und einem medienpolitischen Resümee. Für das mybreev Business Development-Team war der Tag ein Arbeitstermin mit klarem Fokus: Kontakte in die Verlags- und Medienbranche vertiefen und verstehen, wie sich Vertrauen, Regulierung und KI auf die Kommunikations- und Weiterbildungsbedarfe von Unternehmen auswirken.
Zuhören und Austausch
Vertrauen ist nicht nur ein Thema der Presse, sondern auch der Kern jeder wirksamen internen Kommunikation. Genau hier arbeitet mybreev: mit digitalen Lernformaten, die komplexe Themen wie Sicherheit, Compliance und Resilienz verständlich in Organisationen tragen.
Für Lisa Nicolaidis, Anastasiya Zhiu, Vlad Moyerer und Uwe Röniger stand deshalb das Zuhören genauso auf dem Plan im Vordergrund wie der Austausch – mit Verlagen, Agenturen, Medienpolitikern und Wissenschaftlern. Ein Jahres-Event dieser Größenordnung bündelt Themen, die sonst über Monate verstreut auf verschiedenen Bühnen verhandelt werden.
Die zentralen Botschaften des MVFP-Jahres-Event
NRW-Medienminister Nathanael Liminski setzte ein deutliches medienpolitisches Signal: Er sprach sich für konkrete politische Maßnahmen aus – von einer wirksamen Plattformregulierung über den Schutz journalistischer Inhalte gegenüber KI bis hin zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Presseprodukte. Den zuvor in der MVFP-Delegiertenversammlung verabschiedeten BerlinerAppell für ein medienpolitisches Sofortprogramm unterschreibe er vollumfänglich. Zuvor hatte Philipp Welte in seiner Keynote eindringlich gewarnt: „Wenn die ökonomische Basis der Verlage weiter erodiert, gerät die demokratische Funktion des Journalismus in Gefahr.“
Redaktionelle Umfelder: Ein klares Umfeld für Vertrauen
Hochinteressant die Diskussion beim Forum Wirtschaft mit Dominique von Matt, Branding Koryphäe, Professor und Gründer der legendären Agentur Jung van Matt, Verena Gründel, Host und Director Brand & Comms DMEXCO, Holger Knapp, Geschäftsführer Sternefeld Medien und Sprecher der Deutschen Fachpresse und seit April 2022 Vizepräsident im MVFP Medienverband der freien Presse, und Lars Joachim Rose.
Klares Statement aller Diskussions-Teilnehmer: Redaktionelle Umfelder sind für Werbungtreibende ein betriebswirtschaftlicher Vorteil. Brand Safety, Brand Trust und echte Werbewirkung entstehen dort, wo verlässliche Medienmarken über Jahre Glaubwürdigkeit aufgebaut haben.
Das Resümee: Journalismus als Kulturtechnik
Zum Abschluss ordnete Prof. Dr. Bernhard Pörksen in seinem Kongress-Resümee die Lage der Branche als eine "paradoxe Gleichzeitigkeit des Verschiedenen" ein. Ein so offener kommunikativer Raum wie nie zuvor – und zugleich eine zunehmende "Vermachtung" durch Plattform-Oligopole.
Seine Perspektive einer "redaktionellen Gesellschaft" machte deutlich: Journalismus ist eine universelle Kulturtechnik für eine demokratische Öffentlichkeit.
Was das mybreev-Team aus Berlin mitnimmt
Drei Punkte haben sich für unsere Arbeit als besonders anschlussfähig erwiesen:
- Vertrauen ist Infrastruktur. Ob Redaktion oder Unternehmenskommunikation – Verlässlichkeit entsteht über Jahre und lässt sich nicht automatisieren.
- KI braucht Rahmen. Der Umgang mit KI-Systemen muss geschult werden, sonst entstehen Risiken bei Datenschutz, Urheberrecht und Informationsqualität.
- Klarheit schlägt Menge. Verständliche, gut kuratierte Inhalte setzen sich durch – in Medien wie in Lernumgebungen.
"Das Medienforum hat gezeigt, wie eng die Debatte um Vertrauen in Medien mit unserer täglichen Arbeit verbunden ist. Wir übersetzen komplexe Themen so, dass Mitarbeiter sie verstehen und danach handeln können – genau darum geht es auch beim Vertrauen in Information", sagt Uwe Röniger, Gründer und Geschäftsführer mybreev.
Das diesjährige Medienforum hat gezeigt: Eine freie Gesellschaft braucht freie Medien. Und freie Medien brauchen faire, transparente und zukunftsfähige Rahmenbedingungen. Für Vertrauen in verlässliche Information. Für Verlässlichkeit in demokratischen Öffentlichkeiten. Für Vielfalt in der freien Presse.